5. Halt - Unser Weg führt uns nach Malexander

August 18, 2017

Koordinaten für unser Übernachtung: 58.032239, 15.276744

 

Nach ein paar wirklich schönen und erholsamen Tagen auf der Insel Torpön sind wir dann am Sonntag weitergefahren. Diesmal verließen wir die Insel mit der Fähre - das bot sich auch an da es nun ganz langsam in Richtung Ostküste gehen sollte. Feste Überfahrtzeiten haben wir nicht entdeckt aber sie soll ca. alle halbe Stunde fahren. Die Kosten belaufen sich auf 30 Kronen - diese müssen allerdings bar bezahlt werden. Da ich kein Bargeld dabei hatte bin ich schnell zum Restaurant/Kiosk und habe mir dies bar auszahlen lassen.

 

Auf einer Karte haben wir gesehen das es in Malexander auch einen Campingplatz geben soll und da sollte es nun hingehen. Schnell erreicht wir den Ort und fuhren glatt erst einmal durch um uns an einem tollen Rastplatz erst einmal etwas zu essen zu machen, denn wir hatten Hunger. 

Von diesem Rastplatz hatte man eine schöne Sicht nach Malexander. So haben wir schon einen ersten Eindruck bekommen können wie die Wasserseite aussieht. Nachdem wir gegessen haben sind wir in den Ort rein und haben uns ersteinmal auf einen öffentlichen Parkplatz gestellt um uns dann in Ruhe den Campingplatz anzusehen. Malexander ist ein kleiner gemütlicher Ort. Hier ist eine Tankstelle mit kleinen Laden zu finden und es gibt zwei Restaurants/Cafe´s. 

Vom Campingplatz aus gelangt man links auch zu einem kleinen Badestrand der mit etwas Sand aufgeschüttet ist weiter rechts gibt es dem steinigen Strand. Der Campingplatz ist sehr sauber gewesen und für uns zu gradlinig. Hier gab es keine Bäume die die Atmosphäre ein wenig aufgelockert hätten. Nebeneinander reihten sich die Wohnwagen und Wohnmobile auf und das gefiel uns nicht - auch nicht für eine Nacht die dann zu bezahlen wäre. Also entschieden wir uns das wir auf dem Parkplatz übernachten - hier befand sich auch eine öffentlich Toilette. 

 

Nun wurde es aber auch mal Zeit für einen leckeren Schwedenkuchen und eine Tasse Kaffee. Also beschlossen wir, es uns in dem einem Restaurant gemütlich zu machen.  Das Personal hier war wirklich freundlich und konnte teils auch deutsch. Auch die warme Küchen ist hier zu empfehlen. Deutsche Urlauber am Nachbartisch haben so geschwärmt - das wir beschlossen am Abend auch hier essen zu gehen. 

 

Aber erst sollte es nach Kaffee und Kuchen noch mal auf zu einer kleinen Wanderrunde gehen. Diesmal sind wir mal in die andere Richtung gegangen. Auch hier gab und gibt es bestimmt immer noch ;-) einen kleinen See. Und wie wir feststellen konnten - gab es an dem See auch zwei Stege von denen aus man schön ins Wasser gehen kann. Leider sind mir die Bilder von diesen zwei Badestellen abhanden gekommen - ich muss sie versehentlich gelöscht haben.

 

Nach einer ruhigen Nacht in Malexander wollten wir das Frühstück aber nicht hier auf dem Parkplatz genießen sondern doch lieber etwas abgeschiedener und ruhiger. Nach einer kurzen Gassirunde und dem schnellen frisch machen sind wir los und haben uns den perfekten Frühstücksplatz gesucht. Und haben ihn nach ca. 30 Minuten gefunden an diesen Koordinaten gefunden: 58.001311, 15.385632. 

 

Und hier gab es dann Frühstück am und sogar fast im Wasser - denn im Wohnmobil essen kann ja jeder ;-) Und es war einfach traumhaft so am Wasser zu sitzen. 

 

Nach unserem naturnahen Frühstück haben wir uns wieder einmal auf "Wanderschaft" begeben und haben die Gegen ein wenig erkundet. Dabei sind wir 5 deutschen Urlaubern mit Kanu und Hund begegnet die auch an diesem Platz übernachtet haben und gerade alles zusammen gepackt haben, um mit dem Kanu zu Fuß zu einem anderen See zu wandern. Auf unserem Weg sind wir vor allem viel Natur begegnet und auch Kühen. Wenn ich ehrlich bin hatte ich bei der Begegnung mit den Kühen auch ein wenig "Angst" obwohl diese durch einen ca. 40 cm hohen Drahtzaun getrennt von uns waren. Aber wer weiß wie groß Kühe sind weiß auch das so ein Zaun winzig aussieht. Und allesamt hatten einen sehr intensiven Blick. 

 

 Für mich ein absolutes Highligt an diesem Ort: die ganzen Kirschbäume die direkt am Wasser standen. Und schaut Euch mal meine Beute an - das sammeln hat sich wirklich gelohnt und hat mir eine Menge Spaß gemacht. Die Kirschen waren sehr lecker auch wenn sie wirklich klein waren wie man im Vergleich zu den Kirschkernen sehen kann. Hier die "Beute" die ich an dem Tag gemacht habe. 

 

 

 

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