7. Halt - Nähe Lofthahammar

Koordinaten: 57.892614, 16.705056 - Campingplatz Tättö Havsbad AB

Nun sind wir an der Ostküste angekommen. Heute ist/war der 25. Juli 2017 - ein Dienstag. Man kann ja während des Urlaubs tatsächlich die Zeit vergessen. Wie gut das man sich im Kalender Notizen gemacht hat und die Bilder auch immer mit Datum gekennzeichnet sind.


Den ersten Campingplatz den wir angefahren sind unter diesen Koordinaten 57.895646, 16.543930 war ganz nett aber doch noch nicht der "richtige" für uns. Er war uns zu "offen", aber durchaus sehr gepflegt und auch für Hunde und Kinder super geeignet. Hier ein paar Bilder von dem Platz.

Der nächste Campingplatz den wir nun angefahren sind sollte es werden. Hier fühlten wir uns beim "drüber" laufen wohl und so meldeten wir uns für 2 Nächte an. Wir hatten einen tollen Platz mit Wasserblick (leider habe ich davon kein Foto gemacht - warum nicht weiß ich nicht) Um uns herum waren viele Deutsche Camper. Und direkt vor uns welche, die sonst immer den Platz hatten den wir nun belegt haben. Dank Django´s blauen Augen kamen wir mit denen auch recht schnell ins Gespräch - zumindest mit dem Mann. Undes sollte sich am kommenden Tag noch zeigen das es unser Schicksal sein sollte. ;-)

Warum Schicksal? Am Ankunftstag erzählte uns der Mann (leider haben wir uns namentlich nicht vorgestellt) das er mit seiner Frau schon seit über 30 Jahren immer zu diesem Campingplatz fährt und auch immer den Platz, den wir nun hatten belegt. OH Gott dachten wir. 30 Jahre immer nur den selben Platz. Warum macht an das? Dann kam seine Erklärung. Er nimmt immer sein Boot mit und jedes Jahr erkunden Sie neue Inseln in den Scheren und so ist der Urlaub auch immer wieder eine Abwechslung. Zumindest dann wenn man den Stellplatz mit dem Boot verlässt. Zum Spaß dachten wir Abends noch: Wir könnten ihn ja mal fragen ob er mit uns nicht eine kleine Rundfahr machen kann - gegen einen kleinen Obulus. Und so kam es dann am kommenden Tag tatsächlich. Allerdings hat er uns gefragt ob er uns nicht zu einer Tour durch die Schereninseln einladen darf. Und Django darf natürlich mit. Man war ich aufgeregt. Und hätte Django gewusst was ihm blüht wäre es ihm sicherlich genauso gegangen.


Gegen Mittag am Mittwoch den 26. Juli sollte es dann mit dem Boot los gehen. Das Betreten des Bootes war abenteuerlich. Denn um rauf zu kommen musste ich Django auf den Arm nehmen und über einen schmalen Anleger steigen. Das gefiel dem Hundekind nicht wirklich aber wir haben es heil, ohne ins Wasser zu fallen überstanden. Django war sehr skeptisch. Aber für seine erste Bootsfahr hat er das wirklich super gemeistert. Auch wenn er kein entspannter Hund war. ;-)

Das normale langsame Fahren hat er ganz gut vertragen aber das schnelle Fahren fand er dann doch gruselig und das große Hecheln ging los. Also ging es doch wieder in gemäßigtem Tempo weiter. Als uns dann angeboten wurde auch einen Zwischenstopp auf einer Insel zu machen war mir ganz mulmig. Neues sehen finde ich toll - aber wie zum Teufel soll ich Django dann wieder aufs Boot bekommen nun weiß er ja was ihm blüht?! Hier sieht man auch ganz toll wie sehnsüchtig er Richtung Land guckt

Kaum angelegt konnte Django es auch kaum erwarten von Bord zu kommen. Dann haben wir einen kleinen Spaziergang auf der Insel gemacht und uns das niedliche kleine Museum angesehen

Und dann hieß es auch bald wieder ab aufs Boot. An Land wollte ich dann Django auf den Arm nehmen doch da wehrte er sich heftig gegen. Na toll dachte ich das kann ja lustig werden. Doch anders als erwartet wollte der Herr einfach nur selbständig und alleine ins Boot springen. Was für eine Überraschung.

Und schaut Euch mal an - er hat es dann sogar geschafft auf dem Boot einzuschlafen. Also doch alles halb so wild aber doch sehr aufregend. :-)

Später wieder am Campingplatz angekommen wurde an diesem Tag nicht mehr viel gemacht. Das war Aufregung genug für den kleinen Kerl.


Am kommenden Tag sind wir dann noch mal in die Umgebung des Campingplatzes gestartet und haben die Landschaft genossen, bevor wir dann am Donnerstag, den 27. Juli wieder in Bewegung gesetzt haben. Ziel sollte Västervik sein.






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